
Was bedeutet Gesundheitsmanagement?
BGM-Betriebliches Gesundheitsmanagement
„Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ist die bewusste Steuerung und Integration aller betrieblichen Prozesse mit dem Ziel der Erhaltung und Förderung der Gesundheit und des Wohlbefinden der Beschäftigten. BGM bedeutet, die Gesundheit der Mitarbeitenden als strategischen Faktor in das Leitbild und in die Kultur sowie in die Strukturen und Prozesse der Organisation einzubeziehen. Es handelt sich also um eine Managementaufgabe.“
(Wienemann). Gesundheitsmanagement gehört somit zur Organisationsentwicklung. Seit Juli 2012 bestand die DIN SPEC 91020 „Betriebliches Gesundheitsmanagement“. Sie legte Rahmenbedingungen an ein Betriebliches Gesundheitsmanagementsystem fest und wurde 2018 in die DIN ISO 45001:2018-06 integriert und beschreibt insgesamt Anforderungen an ein Arbeitsschutzmanagementsystem (AMS).
Gerade klein und mittelständige Unternehmen (KMU´s) sind mit der Thematik oft überfordert und brauchen einen starken Partner zur Implementierung eines BGM.
Dazu werden konkrete Leistungen angeboten:
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Beratung
Es beginnt alles mit einer Idee. In der Erstberatung soll geklärt werden, wozu ein BGM im Unternehmen eingeführt werden soll. Geht es primär um betriebliche Herausforderungen, wie die Förderung und Erhalt der Leistungs- und Arbeitsfähigkeit, sollte im nächsten Schritt eine genaue betriebliche Analyse der Situation stattfinden. BGM stellt aber auch ein Wettbewerbsvorteil (War for talents) dar.
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Analyse
Bevor ein Unternehmen Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) durchführt, sollte eine genaue Analyse der Situation stattgefunden haben. Erst die Analyse führt zur einer Eingrenzung der betrieblichen IST-Situation und so lassen sich anschließende Interventionen fokussiert auf einen Problembereich legen (z.B. niedrige Arbeitsfähigkeit in Team A etc.).
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Konzeption
Nach der Analyse, sollten im zuständigen Arbeitskreis “Gesunde Arbeit” die Maßnahmen entwickelt werden. Hierbei wird auf eine hinreichende Partizipation der Mitarbeitenden geachtet (Erfolgsfaktor im BGM). Die Bildung von internen “Gesundheitszirkeln” trägt hier zu einen starken Commitment bei. Betroffene werden hier zu Beteiligte gemacht.
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Durchführung
Bei der Durchführung setzen wir auf starke Kooperationspartner, die eine langjährige Erfahrung in der betrieblichen Gesundheitsförderung vorweisen können. Wir beraten auch bzgl. der Fördermöglichkeiten für Maßnahmen durch die Krankenkassen, Rentenversicherung und Berufsgenossenschaften (KK, DRV, BG). Ein gemeinsames Vorgehen mit starken Partnern, schont interne Ressourcen.
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Evaluation
Regelmäßig sollten die Maßnahmen auf ihre Wirksamkeit geprüft werden. Dadurch werden hilfreiche Informationen gesammelt, ob die Maßnahmen von der Belegschaft akzeptiert wurden aber auch, ob die erhofften Effekte eingetreten sind. Auch die Prozess und Strukturen sollten hinterfragt werden, umso für einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) zu sorgen.
BGF-Betriebliche Gesundheitsförderung
Stress-Management
„Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) umfasst alle gemeinsamen Maßnahmen von Arbeitgebern, Arbeitnehmer und Gesellschaft zur Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz. Dies kann durch eine Verknüpfung folgender Ansätze erreicht werden: Verbesserung der Arbeitsorganisation und der Arbeitsbedingungen, Förderung einer aktiven gesundheitsorientierten Mitarbeiterbeteiligung (Partizipation), Stärkung persönlicher Kompetenzen“ (Luxemburger Deklaration).
BGF Maßnahmen sind somit Puzzelteile eines systematischen BGM und sind als aktive Maßnahmen der direkten Förderung der Gesundheit (Primärprävention) zu verstehen. Dies sollten keine zeitlich befristeten Einzelaktionen sein. Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung sollten immer einen ganzheitlichen Ansatz befolgen und einen Prozess der Organisationsentwicklung anstoßen.
Dazu können mit der Unterstützung von Kooperationspartnern konkrete Leistungen umgesetzt werden:
- Ergonomie-Beratungen
- Präventionsprogramme nach § 20 und § 20a SGB V zertifiziert
- Ergonomie-Projekte (Verhaltens- und Verhältnisprävention)
- Gesundheitschecks
- Planung und Durchführung von Gesundheitstagen
- Events (Tag der Rückengesundheit etc.)
- Führungskräftetraining
- Stresskompetenz
- Ernährungscoaching
- Rückenfit am Arbeitsplatz
- Multiplikatoren Training (Bewegung und Ergonomie)
- Firmenfitness